Fragen und Antworten

Das Straßenbauprojekt sollte Anfang 2020 fertig sein (Stand 2019: Ende 2024). Dann beginnt der Rückbau der Verkehrsflächen in der Prag- und Neckartalstraße.

Das Straßenbauprojekt Rosensteintunnel gliedert sich in zwei Baubereiche B10-Rosensteintunnel und B10/B14-Verbindung am Leuze.

 
Baubereich B10-Rosensteintunnel:
  • Durch den Bau des B10-Rosensteintunnels kann die Stadtbahnhaltestelle Wilhelma direkt vor den Haupteingang des Zoologisch-Botanischen Gartens verlegt werden. Die neue Haltestelle ist am 28. Juli 2016 in Betrieb gegangen
  • Der Rohbau des Tunnels ist 2019 abgeschlossen. Der Straßenbau im Tunnel und die betriebstechnische Ausstattung erfolgt im Anschluss.
  • Der Wilhelmasteg wird durch einen Steg für Fußgänger und Radfahrer ersetzt, der Ende 2019 fertig ist.
  • Der neue Tunnel kann Mitte 2021 befahren werden.
 
Baubereich B10/B14 Verbindung am Leuze:
  • Aufgrund der Kündigung des Bauvertrags mit Wolff & Müller (Stand 5. Mai 2017) verzögert sich die Fertigstellung des Kurztunnels auf Mitte 2020. Die 3. Leuzeröhre soll vorraussichtlich Ende 2024 in Betrieb gehen.  Am 28. September 2016 ging man noch von einer Fertigstellung beider Bauwerke nicht vor Ende 2017 aus. Ursprünglich sollten sie 2016 fertig sein.   
  • Die Sanierung der 1. Leuzeröhre und der 2. Leuzeröhre ist ebenfalls bis Ende 2024 (Stand 3. Juni 2019) vorgesehen. Ursprünglich angedacht war 2019.
  • Der Rosensteinsteg über die SSB-Gleise wird im Herbst 2019 wieder als direkte Verbindung zwischen dem Rosensteinpark und dem Mineralbad Leuze genutzt werden können. Grund ist die Kündigung des Bauvertrags mit Wolff & Müller.
  • Am 28. September 2016 ging man noch davon aus, dass der Kurztunnel nicht vor Ende 2017 fertig  wird, und dass der Rosensteinsteg danach wieder aufgebaut werden kann. Ursprünglich war Ende 2016 geplant.

Der derzeitige Kostenstand beträgt 316,075 Mio. EUR (Stand Juni 2019, vgl. GRDrs 874/2018).

Baubereich B10-Rosensteintunnel:

Der Rosensteintunnel wird in bergmännischer Bauweise - also "Untertage" - gebaut. Diese Bauweise wurde gewählt, damit der Rosensteinpark geschont wird. Lediglich in den Anschlussbereichen zur Prag- und Neckartalstraße sind offene Bauweisen vorgesehen.

Der Bau des B10-Rosensteintunnels erfolgt über ca. 750 Meter bergmännisch vom Neckar in Richtung Pragstraße. Aufgefahren werden die beiden Tunnelröhren über einen etwa 40 Meter langen Zugangsstollen, der vom bestehenden Busparkplatz der Wilhelma aus zugänglich ist.

 
Baubereich B10/B14 Verbindung am Leuze:

Durch die Kündigung von Wolff&Müller im Frühjahr 2017 wurde eine Neuvergabe erforderlich. Der Kurztunnel und die 3. Leuzeröhre werden nun durch die Firma Ed. Züblin AG fertiggestellt. Erst nach Bau der 3. Leuzeröhre kann die Rampe auf die König-Karls-Brücke in Richtung Bad Cannstatt errichtet werden. Sobald die 3. Röhre fertiggestellt ist, können die Sanierungen der 1. und 2. Röhre des Leuzetunnels beginnen.

 
Bauen mit Verkehr:

Sowohl die Anschlussbereiche des Rosensteintunnels in Prag- und Neckartalstraße als auch die Tunnelbauwerke in offener Bauweise am Knotenpunkt Leuze sind im Verkehrsraum. Um alle Fahrspuren der B10 und B14 und den Betrieb der Stadtbahnlinien aufrechtzuerhalten, werden in mehreren Bauphasen Gleise der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB AG) sowie die Fahrbahnen für den Autoverkehr mehrfach provisorisch verlegt oder über Behelfsbrücken geführt.

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