Fragen und Antworten

Das Straßenbauprojekt soll Anfang 2020 fertig sein. Dann beginnt der Rückbau der Verkehrsflächen in der Prag- und Neckartalstraße.

Das Straßenbauprojekt Rosensteintunnel gliedert sich in zwei Baubereiche B10-Rosensteintunnel und B10/B14-Verbindung am Leuze.

 
Baubereich B10-Rosensteintunnel:
  • Durch den Bau des B10-Rosensteintunnels kann die Stadtbahnhaltestelle Wilhelma direkt vor den Haupteingang des Zoologisch-Botanischen Gartens verlegt werden. Die neue Haltestelle ist am 28. Juli 2016 in Betrieb gegangen
  • Der Rohbau des Tunnels ist 2018 abgeschlossen. Der Straßenbau im Tunnel und die betriebstechnische Ausstattung erfolgt im Anschluss.
  • Der Wilhelmasteg wird durch einen Steg für Fußgänger und Radfahrer ersetzt, der Ende 2019 fertig ist.
  • Der neue Tunnel kann Anfang 2020 befahren werden.
 
Baubereich B10/B14 Verbindung am Leuze:
  • Der Kurztunnel ist 2019 und die 3. Leuzeröhre ist 2020 aufgrund der Kündigung des Bauvertrags mit Wolff & Müller (Stand 5. Mai 2017) fertig. Am 28. September 2016 ging man noch von einer Fertigstellung beider Bauwerke nicht vor Ende 2017 aus. Ursprünglich sollten sie 2016 fertig sein.   
  • Anschließend erfolgt die Sanierung der 1. Leuzeröhre und dann der 2. Leuzeröhre bis 2022 (Stand 5. Mai 2017). Ursprünglich angedacht war 2019.
  • Der Rosensteinsteg über die SSB-Gleise wird nicht vor 2019 wieder als direkte Verbindung zwischen dem Rosensteinpark und dem Mineralbad Leuze genutzt werden können. Grund ist die Kündigung des Bauvertrags mit Wolff & Müller.
  • Am 28. September 2016 ging man noch davon aus, dass der Kurztunnel nicht vor Ende 2017 fertig  wird, und dass der Rosensteinsteg danach wieder aufgebaut werden kann. Ursprünglich war Ende 2016 angedacht.

Der derzeitige Kostenstand beträgt 274,62 Mio. EUR (Stand Juni 2015, vgl. GRDrs 309/2015).

Baubereich B10-Rosensteintunnel:

Der Rosensteintunnel wird in bergmännischer Bauweise - also "Untertage" - gebaut. Diese Bauweise wurde gewählt, damit der Rosensteinpark geschont wird. Lediglich in den Anschlussbereichen zur Prag- und Neckartalstraße sind offene Bauweisen vorgesehen.

Der Bau des B10-Rosensteintunnels erfolgt über ca. 750 Meter bergmännisch vom Neckar in Richtung Pragstraße. Aufgefahren werden die beiden Tunnelröhren über einen etwa 40 Meter langen Zugangsstollen, der vom bestehenden Busparkplatz der Wilhelma aus zugänglich ist.

 
Baubereich B10/B14 Verbindung am Leuze:

Um die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten, wird gleichzeitig mit dem Bau des Kurztunnels und der 3. Röhre des Leuzetunnels begonnen. Erst dann wird die Rampe auf die König-Karls-Brücke in Richtung Bad Cannstatt errichtet. Wenn die 3. Röhre fertiggestellt ist, können die Sanierungen der 1. und 2. Röhre des Leuzetunnels beginnen.

 
Bauen mit Verkehr:

Sowohl die Anschlussbereiche des Rosensteintunnels in Prag- und Neckartalstraße als auch die Tunnelbauwerke in offener Bauweise am Knotenpunkt Leuze sind im Verkehrsraum. Um alle Fahrspuren der B10 und B14 und den Betrieb der Stadtbahnlinien aufrechtzuerhalten, werden in mehreren Bauphasen Gleise der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB AG) sowie die Fahrbahnen für den Autoverkehr mehrfach provisorisch verlegt oder über Behelfsbrücken geführt.

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