Fragen und Antworten

Das Straßenbauprojekt Rosensteintunnel schließt mit dem B10-Rosensteintunnel und der B10/B14-Verbindung am Mineralbad Leuze im Gesamtausbau der Bundesstraße 10 die Lücke zwischen Stuttgart-Zuffenhausen und Stuttgart-Ost.

Durch den Rosensteintunnel kann die Pragstraße von vier auf zwei Fahrspuren zurückgebaut werden. Das führt zu einer Verkehrsentlastung, von der die Anwohner in der Pragstraße und die Wilhelma profitieren. Die Ausweichverkehre in den Wohngebieten der umgebenden Stadtbezirke werden mit verkehrslenkenden Begleitmaßnahmen reduziert und auf der B10 gebündelt. Bei den Begleitmaßnahmen handelt es sich beispielsweise um den Rückbau von Fahrspuren oder die Erweiterung von Geh- und Radwegen.

Beide Befürchtungen sind mit Nein zu beantworten. Dies ist durch die Ergebnisse des Verkehrsgutachtens von 2011 belegt. Insgesamt wird mit keiner nennenswerten Zunahme des B10-Verkehrs gerechnet. Die B10 stellt damit auch zukünftig keine Ersatztrasse für die Bundesautobahn dar, da sie eine Innerortstrecke ist, mit signalisierten Kreuzungen und einem Tempolimit von 50km/h. Ziel ist es, die derzeitigen Ausweichverkehre aus den umliegenden Wohngebieten auf der B10 zu bündeln.

Ja, denn ein Bauprojekt dieser Größenordnung bringt Beeinträchtigungen mit sich. Trotz der guten Vorbereitung lässt es sich nicht vermeiden, dass es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommt. Wir bitten bereits heute um Ihr Verständnis.

Die gesamte Verkehrssteuerung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Integrierten Verkehrsleitzentrale (IVLZ). Einzelne Fahrspuren können nur in verkehrsarmen Zeiten, zum Beispiel nachts oder an Wochenenden, gesperrt werden. Auf Großveranstaltungen im Neckarpark wird während der Bauphasen Rücksicht genommen.

Ergänzung vom 30.10.2015:
In Ausnahmefällen können Fahrspurreduzierungen, unter genauer Beobachtung und in direkter Abstimmung mit der IVLZ, eingerichtet werden.

Ja, alle Fahrstreifen stehen in den Hauptverkehrszeiten während der gesamten Bauzeit zur Verfügung. Teil- und Vollsperrungen mit Umleitungsverkehr erfolgen nur während den verkehrsarmen Zeiten nachts oder an Wochenenden, bzw. in den Sommerferien. Die gesamte Verkehrssteuerung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Integrierten Verkehrsleitzentrale (IVLZ).

Ergänzung vom 30.10.2015:
Im Zuge der bisherigen Bauabwicklung wurden viele Erfahrungen im Zusammenhang mit den Spursperrungen gewonnen. Durch diese Erkenntnisse ist es mit vertretbaren Beeinträchtigungen auch in der Hauptverkehrszeit möglich, für einen zügigen Baufortschritt im Leuzetunnel Richtung Esslingen, Spursperrungen einzurichten. Bei besonderen Ereignissen im NeckarPark werden diese Sperrungen aufgehoben.

Der Rosensteintunnel wird mit den neuesten Sicherheitseinrichtungen ausgestattet (vgl. Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln RABT 2006).

Eine Brandmeldeanlage erfasst bei einem Brand im Tunnel den genauen Ort eines brennenden Fahrzeugs. Über eine Entrauchungsanlage werden dann Rauchgase lokal abgesaugt. In jeder Tunnelröhre befindet sich auf beiden Seiten der Fahrbahn ein 1 Meter breiter Notgehweg zum nächstgelegenen Querstollen, durch den man in die andere Tunnelröhre gelangt. Der maximale Abstand der Querstollen beträgt 200 Meter. Die Querstollen ermöglichen es auch der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, der Polizei und anderen Einsatzfahrzeugen schnell zum entsprechenden Brandherd/Einsatzort zu gelangen.

Brandschutz Rosensteintunnel

Wie Sie sich in einem Notfall im Straßenbautunnel richtig verhalten, zeigt die Broschüre der Bundesanstalt für Straßenwesen:
Richtiges Verhalten im Straßentunnel (PDF)

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